Konzept

Unser pädagogisches Konzept stützt sich auf diverse Erkenntnisse der Erlebnispädagogik, des handlungsorientierten Unterrichts, der Sport- und Freizeitpädagogik und der Immersions-Methode.

Ziel der Immersions-Methode ist die „total immersion“, das ganzheitliche Eintauchen mit allen Sinnen in die Sprache. Indem wir ein englischsprachiges Umfeld schaffen, lernen die Schüler*innen in angenehmer Atmosphäre wichtige Begriffe und Redewendungen des Alltags kennen und anzuwenden. Unser Team steht den Camp-Teilnehmenden rund um die Uhr zur Seite. Wir sprechen durchgehend Englisch; selbstverständlich wird dabei auf die unterschiedlichen Englischkenntnisse der Teilnehmenden Rücksicht genommen. Für viele Schüler*innen ist es eine neue Erfahrung, ohne Leistungsdruck zu lernen und sich ohne Angst und mit viel Freude in der Fremdsprache auszudrücken. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die Schüler*innen durch die Camps neue Motivation und Begeisterung für die englische Sprache entwickeln.

„English in Motion“ ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist und auf dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Mitarbeitenden basiert. Wir von „English in Motion“ sind ein engagiertes Team vielseitiger Englischstudierenden, Englischlehrkräften und „Native Speakers“ mit pädagogischer Ausbildung und jahrelanger Erfahrung.

Vormittags behandeln wir im handlungsorientierten Unterricht unterschiedliche landeskundliche Themen, aber auch diverse grammatische Aspekte der Sprache werden wiederholt und gefestigt. Dabei erhalten die rhetorischen Fähigkeiten durch Präsentationen eine besondere Berücksichtigung. Die Teilnehmenden gestalten den Unterricht mit und können ihre eigenen Ideen und Interessen einbringen. Da wir in kleinen Gruppen unterrichten, können wir individuell und persönlich auf die Schüler*innen eingehen und somit effizienteres Lernen ermöglichen. Zudem lernen die Schüler*innen sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Ein interkulturelles Lernkonzept soll die Akzeptanz und Toleranz anderen Menschen und Kulturen gegenüber fördern, gleichzeitig aber auch zur kritischen Reflexion der eigenen und der fremden Kultur anregen.

Nachmittags können die Teilnehmenden aus einer Vielzahl von Projekten auswählen. Es ist für alle etwas dabei: Sportliches und Kreatives. Jede*r Betreuer*in, der*die ein Nachmittagsprojekt anbietet, hat Erfahrung auf diesem Gebiet. So sorgen beispielsweise Sport- und Kunststudierende mit viel Elan und Kreativität für ein abwechslungsreiches Programm. Zudem führen wir erlebnispädagogische Aktivitäten und kooperative Abenteuerspiele durch, die der Förderung sozialer Kompetenzen dienen.

Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es ein Abendprogramm, an dem alle Schüler*innen und Betreuende teilnehmen. Gemeinsam lassen wir den Tag bei interaktiven Spielen, Quizshows und englischen Filmen ausklingen.

Die Erfahrung eine Woche lang in einem englischsprachigen Umfeld zu erleben, stellt eine Herausforderung dar. Die Schüler*innen lernen ihre Grenzen kennen und bekommen gleichzeitig Unterstützung darin, diese Grenzen zu erweitern. Da wir in Gruppen unterschiedlichen Alters und Fähigkeiten arbeiten, erfordern unsere Projekte auch ein gewisses Maß an Disziplin. Wir legen viel Wert auf gegenseitigen Respekt und fördern somit die personellen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden.

Wir haben uns das Ziel gesetzt, auch in Zukunft unser bereits bewährtes Konzept weiterzuentwickeln und Schüler*innen eine schöne, unvergessliche Zeit mit Freund*innen zu ermöglichen und dabei die Freude an der englischen Sprache zu vermitteln.